Pfändung Ihres Kontos

Lohn-und Kontopfändung sind die bekanntesten Formen der Zwangsvollstreckung, weil damit von heute auf morgen die Zahlungsfähigkeit des Schuldners wegfallen kann.

Hat sich der Gläubiger zu einer Lohn - oder Kontopfändung entschieden, so muss er mit dem ihm vorliegenden Titel (Vollstreckungsbescheid oder Urteil) einen Pfändungs - und Überweisungsbeschluss beim zuständigen Amtsgericht des Schuldners erwirken, der dann entweder dem Arbeitgeber oder der betreffenden Bank zugestellt wird.

Geht bei der Buchhaltung des Arbeitgebers des Schuldners ein solcher Pfändungs - und Überweisungsbeschluss ein, so prüft der Arbeitgeber zunächst, ob und in welchem Umfang das Arbeitseinkommen des Schuldners gepfändet werden kann.Liegt schon eine Lohnpfändung eines anderen Gläubigers vor, wird die Lohnpfändung nur für denjenigen Gläubiger durchgeführt, dessen Pfändungsbeschluss zuerst eingegangen ist (es gilt das Prioritätsprinzip). Der nächste Gläubiger kommt erst dann an die Reihe, wenn die Forderung des ersten Gläubigers vollständig beglichen ist.

Der pfändbare Anteil des Arbeitseinkommens ergibt sich aus der Opens internal link in current windowPfändungstabelle.

Keine Angst, eine Lohnpfändung rechtfertigt in keinem Fall eine Kündigung durch Ihren Arbeitgeber.

Seit 01.07.2010 besteht die Möglichkeit ein P-Konto zu bekommen und so die Zahlungsfähigkeit in Bezug auf Miete etc. wiederherstellen zu können

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